Brandschutzhelfer
Brandschutzhelfer sind rechtlich gefordert, weil Arbeitgeber nach Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), ASR A2.2 und DGUV Vorschrift 1 verpflichtet sind, eine wirksame Ersteinsatzorganisation im Brandfall sicherzustellen. In der Regel müssen mindestens 5 % der Beschäftigten als Brandschutzhelfer ausgebildet sein. Ihre Bedeutung liegt vor allem in der Frühphase eines Brandes: Sie erkennen Gefahren, leiten Evakuierungen ein, unterstützen bei der Räumung und können Entstehungsbrände mit Feuerlöschern bekämpfen. Dadurch werden Personen geschützt, Sachschäden reduziert und Evakuierungen geordnet durchgeführt. Brandschutzhelfer sind somit ein zentraler Bestandteil des organisatorischen Brandschutzes und der betrieblichen Notfallvorsorge.

Evakuierungshelfer
Evakuierungshelfer sind wichtig, weil sie im Notfall die strukturierte und vollständige Räumung von Gebäuden sicherstellen. Während Brandschutzhelfer den Erstangriff unterstützen, übernehmen Evakuierungshelfer die gezielte Personenlenkung, kontrollieren Bereiche, helfen mobilitätseingeschränkten Personen und melden geräumte Zonen an die Einsatzleitung. Eine kombinierte Ausbildung ist sinnvoll, da beide Rollen eng ineinandergreifen: Im Ernstfall gibt es keine klaren Trennlinien. Mitarbeitende können so flexibel reagieren, schneller Entscheidungen treffen und Evakuierungen effizienter begleiten. Unternehmen profitieren von klaren Zuständigkeiten, weniger Schulungsaufwand und einer deutlich stärkeren betrieblichen Notfallorganisation.

Wie läuft eine
Schulung ab?
Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer umfasst 2 UE je 45 Minuten theoretischer Grundlagen zum Brandschutz und der Brandbekämpfung. Im Anschluss findet eine praktische Feuerlöschübung statt. Die Ausbildung zum Evakuierungshelfer findet ergänzend statt und umfasst 1 UE mit 45 Minuten.
Der Vorteil einer Inhouse-Schulung für Sie:
- geringe Ausfallzeit des Mitarbeiters
- spezifische Ausbildung direkt am Standort
Falls Sie die Mindestteilnehmerzahl einer Inhouse-Schulung von 5 Teilnehmern nicht erreichen, können die Teilnehmer auch an einer offenen Veranstaltung teilnehmen.

